Archiv der Kategorie Projekte

Tag der Delbrücker Geschichte

Einladung der Initiative “Delbrücker Geschichtsforum” zum

Tag der Delbrücker Geschichte 2010

Schirmherr: Bürgermeister Werner Peitz

 

 

In diesem Jahr 2010 jährt sich das urkundlich gesicherte Bestehen des Katharinenmarktes zum 400. Mal. Aus diesem Anlass möchten wir Sie und alle Interessierten recht herzlich zum „Tag der Delbrücker Geschichte 2010“ einladen.

Er findet statt am

 

Dienstag, den 7. September 2010 um 19.00 Uhr

 

in der Hauptschule Delbrück, Nordring 2.

 

Zwei Vorträge stehen zunächst im Mittelpunkt der Veranstaltung und sollen die Geschichte des Katharinenmarktes und der Märkte im Delbrücker Land veranschaulichen.

 

  1. Hans Jürgen Rade (Domvikar): Märkte und Marktgeschehen im Delbrücker Land- alte Geschichte

  2. Manfred Köllner(Historiker): Katharinenmarkt und Märkte im Delbrücker Land –jüngere Geschichte

 

Der historische Rückblick soll aber auch Anlass sein, die Gesamtheit der Geschichte des Delbrücker Landes und seine Erforschung in den Blick zu nehmen mit der

  1. Vorstellung der Initiative „Delbrücker Geschichtsforum“

 

Ziel der Initiative soll sein, die an der Geschichte der heutigen Stadt Delbrück und des Delbrücker Landes interessierten und forschenden Bürgerinnen und Bürger zusammen zu führen,

  • um den Austausch von Wissen zur Geschichte der Region zu fördern,

  • Themen der regionalen Geschichte zu erforschen und zu vermitteln und

  • eine Organisationsform für ein „Delbrücker Geschichtsforum“ zu entwickeln.

 

Konkrete Überlegungen und Vorstellungen zum „Delbrücker Geschichtsforum“ werden Stadtheimatpfleger Bernhard Kössmeier, Gerd Kretschmann, Ingo Sagemüller und Hans Wieners zur Diskussion stellen.

 

Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und grüßen Sie recht herzlich!

 

Initiative „Delbrücker Geschichtsforum“

 

Burkhard Blienert Manfred Köllner Bernhard Kössmeier Gerhard Kretschmann

Hans Jürgen Rade Ingo Sagemüll Hans Wieners

 

(Kontakt E-Mail: Initiative.Geschichtsforum@gmx.de , Telefon: 05250/54924 – H. Wieners)

 

 

damals & heute Nr. 13

 Aufsatz zur Geschichte der Mühlenschule in Westenholz

Inzwischen liegt die Nr. 13 des Delbrücker Geschichtsblattes damals & heute vor. Dieses Mal beschäftigt sich der ehemalige Rektor der Mühlenschule in Westenholz Hans Freise mit der Geschichte der inzwischen geschlossenen Schule. Er gibt einen umfassenden Überblick über den gesamten Zeitraum des Bestehens der Schule. Im Zeitraum von 1890 bis 1964 besuchten insgesamt 1316 Mädchen und Jungen die Mühlenschule.

damals und heute 13

Neben den Grunddaten zur Schule berichtet Freise natürlich auch über Besonderheiten und Annekdoten aus der Schulgeschichte. Gerade für Westenholzer und für ehemalige Schüler dürfte dieser Aufsatz von hohem Interesse sein.

damals & heute Nr. 12

Mit diesem Beitrag kann ich nun die Nachträge zu damals & heute abschließen. Es handelt sich um die letzte erschienene Ausgabe. In dieser beschäftigt sich Hans Jürgen Rade  aus Anlass der Innenrenovierung der Kirche mit der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Delbrück.

damals & heute Nr. 12

830 Jahre: St. Johannes Baptist im Wandel der Zeiten

In dem reich bebilderten Aufsatz gibt Rade einen präzisen Überblick über die Baugeschichte der Delbrücker Kirche. Er geht dabei auf die Errichtung der Kirche im 12. Jahrhundert ein und legt schlüssig dar, warum diese erfolgte. Ausführlich beschreibt er die Erweiterung der Kirche im 14. Jahrhundert unter Conrad von Thüle.  Natürlich kommt auch die Stiftung der Kreuzreliquie nicht zu kurz. Auch auf die Stiftung der verschiedenen Altäre und Benefizien geht er ein. Die zweite Erweiterung der Kirche im 19. Jahrhundert und die Umgestaltungen im 20. Jahrhundert nehmen breiten Raum ein.

Wieder einmal ein äußerst lesenswerter Artikel des Hans Jürgen Rade.

Wer Interesse an dem Aufsatz hat, kann mich jederzeit anmailen. Ich sende dann eine Pdf-Datei des Artikels zu.

damals & heute Nr. 11

In der Januar-Ausgabe des Delbrücker Geschichtsblattes würdigt Gerhard Kretschmann den ehemaligen Ostenländer Vikar und Delbrücker Pfarrer Johann Kaspar Wittmund:

Das Engagement für andere prägte stets sein Leben

damals & heute Nr. 11

Johann  Kaspar Wittmund wurde am 14. Dezember 1841 in Stromberg geboren. Seine Jugend verbrachte er in Wiedenbrück, wo sein Onkel Pfarrer war, und der ihn auf die Wiedenbrücker Rektoratsschule schickte. 1866 wurde Wittmund zum Priester geweiht und 1870 kam er ins Delbrücker Land, wo er zunächst die Vikarsstelle in Ostenland übernahm. Der äußerst beliebte Vikar wurde 1892 Pfarrer von Delbrück. Er starb 1919.

Gerhard Kretschmann geht in seinem Aufsatz vor allem auf das soziale und religiöse Engagement Wittmunds ein. Er zeichnet ein lebhaftes Bild des Priesters, der über einen Zeitraum von fast 50 Jahren das religiöse und soziale Leben in Delbrück entscheidend mitgeprägt hat.

damals & heute Nr. 10

Stammvater Matthias Struns kam 1650 aus Böhmen

“Strunz, Strunz, Strunz - ein Name ohne Tadel,

Strunz, Strunz, Strunz - ja das ist Delbrücks Adel!”

damals & heute Nr. 10

Selbst ins Delbrücker Karnevalsliedgut haben es die Strünze in Delbrück gebracht. Auf über 50 Telefoneinträge in Delbrück bringt es die Familie Strunz. So ist der genealogisch orientierte Aufsatz von Hans-Jürgen Rade für viele Delbrücker interessant. Dargestellt wird die Frühgeschichte der Familie in Delbrück. Alle Delbrücker Familien Strunz lassen sich nämlich auf Matthias Strunz zurückführen. Dieser kam um 1650 aus Böhmen nach Delbrück. Rade sieht einen Zusammenhang mit den Gütern des aus Delbrück stammenden Grafen Johann von Sporck, der seit 1647 im Besitz der Herrschaft Lissa in Böhmen war. Er vermutet, dass Matthias Strunz als Bote Delbrück kennen gelernt hat und sich dann hier ansiedelte. Angesichts der vielen Menschen, die nach dem 30-jährigen Krieg als dispaced persons aus Armeen bzw. aus dem Tross dieser Armeen entlassen wurden, ist es genau so gut möglich, dass Matthias in der Folge des Krieges nach Delbrück kam.

Rade macht sich mit seinem Aufsatz um die Familienforschung in Delbrück verdient. Der Aufsatz ist mit einer Nachfahrentafel des Matthias Strunz bis in die 4. Generation versehen. Eine Gute Hilfe für Delbrücker Famillienforscher.

Auch diesen Aufsatz schicke ich gern per PDF-Datei zu. Bitte mailen Sie mich an!

damals & heute Nr. 9

Auch in der Ausgabe vom April 2009 finden sich zwei Artikel. Beide Artikel befassen sich aber mit dem Ort Boke. Und in beiden Artikeln geht es im weitesten Sinne um Archäologie.

damals & heute Nr. 9

Faszinierende Entdeckung unter der Erdoberfläche

Der Artikel von Irene Burkert und Bernhard Kößmeier beruht im Wesentlichen auf den Forschungsergebnissen des Lemgoers Gerhard Kroos und des Hülhorsters Horst Burgers. Mit geophysikalischen Messungen hatten die Beiden ein Jahr vorher den Standort der Boker Burg gefunden. Irene Burkert und Bernhard Kößmeier ist es zu danken, dass sie die wissenschaftlichen Ergebnisse für den Laien nachvollziehbar gemacht haben und gleichzeitig in Kurzform die Geschichte der Boker Burg nachgezeichnet haben.

Schön die Römer nutzeten die Lippe als Transportweg

Der eben bereits angesprochene Gerhard Kroos stellt in diesem Artikel seine Ergebnisse zur Forschung über die Schiffbarkeit der Lippe dar. Es ist in Delbrück wenig bekannt, dass es immer wieder Bemühungen gab, die Schiffbarkeit der Lippe zu erhalten und zu erweitern. Dabei zeigen mehrere historische Darstellungen Bokes immer wieder Transportboote auf der Lippe. Wünschenswert wäre ein noch ausführlicherer Artikel zu diesem Thema.

damals & heute Nr. 8

Und weiter gehts mit den Nachträgen zu damals & heute. Die Nr. 8 enthielt zwei Artikel, von denen einer, nämlich der von mir selbst geschriebene, schon fast wieder überholt ist. Aber der Reihe nach:

damals & heute Nr. 8

Betreiberwechsel auf der Sennebahn im Jahr 1958

Norbert Ellermann befasst sich in dem Artikel mit der Geschichte des Delbrücker Bahnhofs und der Sennebahn. Der sehr detailreiche Artikel zeichnet die gesamte Entwicklungsgeschichte der Eisenbahn in Delbrück nach.

Neue Materialien für Heimatforscher und Genealogen

Im zweiten Artikel der Ausgabe habe ich anhand eines Beispiels die damals recht neue Software “Historika 25″ vorgestellt. Das Landesvermessungsamt hatte gerade in dieser Reihe historische Karten des Raumes Delbrück veröffentlicht. Am Beispiel der Suche nach dem Hof Rellerhenrich, der schon nicht mehr existierte habe ich damals dargestellt, welchen Nutzen die Software hat.

Was ich damals nicht ahnen konnte ist, dass die Reihe am 31.12.2009 völlig ohne Begründung plötzlich eingestellt wurde. Die wirklich tollen historischen Karten auf CD-Rom können seit dem nicht mehr bezogen werden. Schade!

damals & heute Nr.7

Die Nr. 7 des Delbrücker Informationsblattes enthält zwei Aufsätze. Zum einen beschäftigt sich Gerhard Kretschmann mit der alten Delbrücker Hinrichtungsstätte, zum anderen stellen Ingrid Bewermeier und Bernhard Kößmeier den aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammenden Taufstein der Boker Kirche vor.

damals & heute Nr. 7

Letzter zu Tode Verurteilter wurde 1801 exekutiert

Es ist dem Delbrücker Heimatforscher Meinolf Protte zu verdanken, dass der Ort gefunden wurde, der über Jahrhunderte als Delbrücker Hinrichtungsstätte diente. Gerhard Kretschmann hat nun in einem Aufsatz alles wissenswerte zur Galgen an der Galgenlaake zusammen getragen.  Vor allem geht er aber auf die heutige Funktion als Gedenkstätte ein.

Der Boker Taufstein, ein Kleinod westfälischer Romanik

In dem lesenswerten Beitrag zur Kunstgeschichte in Delbrück stellen Ingrid Bewermeier und Bernhard Kößmeier Vergleiche mit ähnlichen Taufsteinen in Westfalen an.

Wer die beiden Aufsätze lesen möchte, setzt sich bitte mit mir in Verbindung. Ich sende ihn gern als Pdf-Datei zu.

damals & heute Nr. 6

Schlug Arminius die Römer im Delbrücker Land?

Damit erst gar keine Missverständnisse auftauchen. Die Varus-Schlacht fand definitiv nicht in Delbrück statt. Aber das was der Autor des Beitrages in damals & heute Nr. 6 darstellt, ist ein Stück Wissenschaftsgeschichte. Denn noch immer ist der Ort der Varusschlacht nicht zweifelsfrei geklärt. Die Suche nach dem Ort ist aber schon Jahrhunderte alt.

damals & heute Nr. 6

In einem lesenswerten Aufsatz macht Jürgen Rade darauf aufmerksam, dass der westfälische Humanist Johannes Cincinnius den Ort der Schlacht “tuschen den wateren der Emesen und der Lippen by dem Retborge und in der Delbruggen” vermutete. Johannes Cincinnius war um 1485 in Lippstadt geboren worden. Er hatte seinen eigentlichen Namen Johannes Kruyshaer latinisiert und nannte sich Cincinnius. Dem von ihm vermuteten Ort der Varusschlacht widmete er eine eigene Schrift, die 1539 veröffentlicht wurde.

Wer sich für den Aufsatz interessiert, kann ihn gern als PDF von mir bekommen.

damals & heute Nr.5

Wie der “Lahmeschnieder” zu seinem Namen kam.

In der Märzausgabe des Delbrücker Informationsblattes zur Geschichte, Natur und Heimatpflege durfte ich wieder einen Artikel veröffentlichen. Darin setze ich mich mit der Entwicklung und Bedeutung der Haus-, Hof und Familiennamen im Delbrücker Land auseinander. Als Berufsgenealoge muss ich mich immer wieder mit der Herleitung von Namen befassen. Außerdem habe ich festgestellt, dass sehr viele Menschen zwar an der Bedeutung ihres Namens interessiert sind, jedoch nur wenige die Bedeutung tatsächlich wissen. Für das Delbrücker Land hoffe ich mit dem Artikel einen ordentlichen Überblick geben zu können, auch wenn selbstverständlich nicht alle Namen erklärt werden können.
damals4.jpg

Wie immer biete ich Ihnen natürlich an, Ihnen einen Scan des Artikels zu schicken, wenn Sie ihn sonst nicht auftreiben können. Er ist aber auch auf meiner Homepage unter www.funki-koellner.de herunterladbar.

Leider wird gerade in der Namenforschung viel Schindluder getrieben. Üble Geschäftemacher werben auf Homepages, dass Sie dort Zugriff auf die Namensdeutungen haben. Lediglich müsse man sich vorher anmelden. Wer das Kleingedruckte nicht liest, hat sich dann schnell auf ein kostenpflichtiges teures Angebot eingelassen.

Daher hier ein paar Tipps. Die meisten gängigen Namen sind in dem preiswerten Taschenbuch von Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon aus dem Suhrkamp-Verlag enthalten. Dieses Buch finden Sie natürlich auch in meinem Shop unter www.geneashop.de. Wenn Sie sich noch näher mit Ihrem Namen befassen wollen finden Sie einen guten Einstieg sowie weitere Literatur unter www.onomastik.com . Eine gute Anlaufstelle ist auch die Gesellschaft für Namenkunde e.V. deren Mitglied ich übrigens bin.

So weit erst mal.

Funki