Archive für 28.10.2009

damals & heute Nr. 12

Mit diesem Beitrag kann ich nun die Nachträge zu damals & heute abschließen. Es handelt sich um die letzte erschienene Ausgabe. In dieser beschäftigt sich Hans Jürgen Rade  aus Anlass der Innenrenovierung der Kirche mit der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Delbrück.

damals & heute Nr. 12

830 Jahre: St. Johannes Baptist im Wandel der Zeiten

In dem reich bebilderten Aufsatz gibt Rade einen präzisen Überblick über die Baugeschichte der Delbrücker Kirche. Er geht dabei auf die Errichtung der Kirche im 12. Jahrhundert ein und legt schlüssig dar, warum diese erfolgte. Ausführlich beschreibt er die Erweiterung der Kirche im 14. Jahrhundert unter Conrad von Thüle.  Natürlich kommt auch die Stiftung der Kreuzreliquie nicht zu kurz. Auch auf die Stiftung der verschiedenen Altäre und Benefizien geht er ein. Die zweite Erweiterung der Kirche im 19. Jahrhundert und die Umgestaltungen im 20. Jahrhundert nehmen breiten Raum ein.

Wieder einmal ein äußerst lesenswerter Artikel des Hans Jürgen Rade.

Wer Interesse an dem Aufsatz hat, kann mich jederzeit anmailen. Ich sende dann eine Pdf-Datei des Artikels zu.

damals & heute Nr. 11

In der Januar-Ausgabe des Delbrücker Geschichtsblattes würdigt Gerhard Kretschmann den ehemaligen Ostenländer Vikar und Delbrücker Pfarrer Johann Kaspar Wittmund:

Das Engagement für andere prägte stets sein Leben

damals & heute Nr. 11

Johann  Kaspar Wittmund wurde am 14. Dezember 1841 in Stromberg geboren. Seine Jugend verbrachte er in Wiedenbrück, wo sein Onkel Pfarrer war, und der ihn auf die Wiedenbrücker Rektoratsschule schickte. 1866 wurde Wittmund zum Priester geweiht und 1870 kam er ins Delbrücker Land, wo er zunächst die Vikarsstelle in Ostenland übernahm. Der äußerst beliebte Vikar wurde 1892 Pfarrer von Delbrück. Er starb 1919.

Gerhard Kretschmann geht in seinem Aufsatz vor allem auf das soziale und religiöse Engagement Wittmunds ein. Er zeichnet ein lebhaftes Bild des Priesters, der über einen Zeitraum von fast 50 Jahren das religiöse und soziale Leben in Delbrück entscheidend mitgeprägt hat.

damals & heute Nr. 10

Stammvater Matthias Struns kam 1650 aus Böhmen

“Strunz, Strunz, Strunz - ein Name ohne Tadel,

Strunz, Strunz, Strunz - ja das ist Delbrücks Adel!”

damals & heute Nr. 10

Selbst ins Delbrücker Karnevalsliedgut haben es die Strünze in Delbrück gebracht. Auf über 50 Telefoneinträge in Delbrück bringt es die Familie Strunz. So ist der genealogisch orientierte Aufsatz von Hans-Jürgen Rade für viele Delbrücker interessant. Dargestellt wird die Frühgeschichte der Familie in Delbrück. Alle Delbrücker Familien Strunz lassen sich nämlich auf Matthias Strunz zurückführen. Dieser kam um 1650 aus Böhmen nach Delbrück. Rade sieht einen Zusammenhang mit den Gütern des aus Delbrück stammenden Grafen Johann von Sporck, der seit 1647 im Besitz der Herrschaft Lissa in Böhmen war. Er vermutet, dass Matthias Strunz als Bote Delbrück kennen gelernt hat und sich dann hier ansiedelte. Angesichts der vielen Menschen, die nach dem 30-jährigen Krieg als dispaced persons aus Armeen bzw. aus dem Tross dieser Armeen entlassen wurden, ist es genau so gut möglich, dass Matthias in der Folge des Krieges nach Delbrück kam.

Rade macht sich mit seinem Aufsatz um die Familienforschung in Delbrück verdient. Der Aufsatz ist mit einer Nachfahrentafel des Matthias Strunz bis in die 4. Generation versehen. Eine Gute Hilfe für Delbrücker Famillienforscher.

Auch diesen Aufsatz schicke ich gern per PDF-Datei zu. Bitte mailen Sie mich an!

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